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Selen – ein unverzichtbares Spurenelement

Was ist Selen?

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement und eines der bedeutendsten Antioxidantien überhaupt. Es unterstützt das Immunsystem und ist für viele Stoffwechselvorgänge unerlässlich. Dieses hervorragende Antioxidans schützt die Zellen vor freie radikale und ist außerdem die Vorstufe der Glutathiounperoxidase. Das ist ein weiteres wichtige Antioxidans, welches nur mithilfe von Selen vom Körper verwertet werden kann. Selen besitzt auch eine entzündungshemmende Eigenschaft.

Was macht Selen so wertvoll?

Was heißt, Selen schützt unsere Zellen vor freie Radikale:

Dabei handelt es sich um Gifte oder schädliche Abfallprodukte, die dem Organismus schaden können. Einen erhöhten Bedarf an Selen wird benötigt bei:

  • Krankheiten
  • Stress
  • Magersucht
  • vegan Ernährung
  • Vegetarier

Das ist nicht verwunderlich. Denn bei fleischloser Kost ist der Organismus mit dem lebensnotwendigen Selen unterversorgt. Dazu kommt, dass in vielen Böden nicht genug von dem Halbmetall enthalten ist, um dem Gemüse genügend Nährstoffe zu abzugeben.

Auswertungen einer Studie haben folgendes ergeben:

Selen ist als mögliches Vorbeugungsmittel von Hautkrebs an rund 1300 Patienten getestet worden. Die Hälfte der Teilnehmer bekamen über viereinhalb Jahre ein Placebo täglich. Die andere Hälfte 200 mcg (Mikrogramm) Selen. Insgesamt wurden sie sechs Jahre überwacht.

Das Ergebnis zeigte, dass die mit Selen behandelten Gruppe ein 37 % geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken, im Besonderen Hautkrebs, vorweisen konnte.

Die richtige Dosis, laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, liegt die Tagesdosis bei 100 mcg Selen. Allerdings wird dies bei vielen Menschen nicht erreicht. Essen Sie deshalb zur Abdeckung des täglichen Bedarfs möglichst regelmäßig Paranüsse. Brokkoli, Meeresfrüchte, Geflügel und Knoblauch.

Was raten die Experten?

Viele Experten raten sogar zu Nahrungsergänzungsmitteln von täglich 400 mcg, was einer unbedenklichen Obergrenze entspricht. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, ob Sie regelmäßig mit Selen angereicherte Nahrungsmittel verzehren. Das muss berücksichtigt werden.

In höheren Konzentrationen treten toxische Reaktionen (Selenosen) auf. Das kann sich am Haarausfall bemerkbar machen oder Schäden an den Finger- und Fußnägel. Um nur einige Symptome zu nennen.

Selen schützt Gefäße und Nerven – eine Unterversorgung kann bedenkliche Folgen haben.

Selen ist an vielen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Ist der Organismus nicht ausreichend versorgt, leiden viele Organe und werden krank.

  • Selen ist unerlässlich für die Produktion von Spermien und wird somit für die Fortpflanzung benötigt. Frauen können eventuell einer Fehlgeburt vorbeugen.
  • Diabetiker haben einen höheren Bedarf an Selen, um Nervenzellen und Gefäße zu schützen. Dazu gehören auch die Augen, um einer Netzthautschädigung und somit einer Erblindung vorzubeugen..
  • Wer unter Muskelfunktionsstörungen (Ameisenlaufen) leidet,

Neuropathie, Haarausfall oder trockene Haut, hat vielleicht ein Selenmangel.

Auch Infektanfälligkeit und chronische Müdigkeit, können auf einen Selenmangel hinweisen. 

Wie schon erwähnt, wird Selen über die Nahrung dem Organismus zugeführt. Bei einem Mangel ist der Bedarf erhöht und sollte mit Präparaten ergänzt werden. Meistens reicht eine zusätzliche Menge an Selen von 50 mcg bis 100 mcg täglich aus.

Anbei eine Auswahl an Selen Produkten:


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