Zink – ein unentbehrlicher Mineralstoff für ein gesundes Leben
Was ist Zink?
Zink ist ein Mineralstoff und kann im Organismus weder gespeichert noch selber produziert werden. Daher ist es äußerst wichtig, genügend Zink mit der Nahrung aufzunehmen und dem Bedarf ständig anzupassen. Zink ist an unzähligen Prozessen im Stoffwechsel beteiligt. Der Stoffwechsel umfasst das gesamte System von Nahrungsverdauung, Nährstofftransport, Energiegewinnung, besonders den Abbau und Umbau von Biostoffen und die Ausscheidung von Abfallprodukten.
Wie viel Zink brauche ich täglich?
Die tägliche Zufuhr von Zink ist abhängig vom Alter und Geschlecht. Ebenso spielt es eine Rolle, ob zusätzliche Medikamente genommen werden, Schwangerschaft oder bei Krankheit. In dem Fall ist eine erhöhte Zugabe von Zink zu empfehlen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGB) empfiehlt für männliche Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren
15 mg Zink pro Tag, bei Frauen bei 7 mg pro Tag.
Was macht Zink so wertvoll?
Komplexe Vorgänge regulieren alle Verstoffwechselung von Nährstoffen, woran Zink maßgeblich mit beteiligt ist.
Das sind:
- Stoffwechsel von Hormonen
- Kohlenhydratstoffwechsel
- Geschlechtshormonen
- Schilddrüsenhormonen
- Insulinstoffwechsel
- Fettstoffwechsel
- Eiweißstoffwechsel
- Fettstoffwechsel der Haut
Zink ist unverzichtbar für:
- Wundheilung
- kräftigt die Haarwurzeln
- unterstützt die Sehkraft
- unterstützt das Immunsystem
- kräftigt die Finger- und Fußnägel
- sogar beim menschlichen Erbgut (DNA) ist Zink maßgeblich daran beteiligt.
Zink schütz und unterstütz unsere Abwehrkräfte vor schädlichen Stoffen, Infektionen, sowie vor Bakterien und Parasiten. Zusätzlich ist Zink ausgleichend für den Säure-Basen-Haushalt mit beteiligt.
In jeder Hinsicht ist Zink ein unverzichtbares Mineral, welches über die Nahrung größtenteils unzureichend aufgenommen wird. Durch die Folgen von Zinkmangel können Krankheiten entstehen, die nicht immer durch eine Blutanalyse festgestellt werden kann.
Was passiert bei Zinkmangel?
Auch bei ausgewogener Ernährung kann ein Zinkmangel entstehen, wenn Infektionserkrankungen oder Stress den Körper belasten.
Symptome bei Zinkmangel:
- Potenzstörung
- Sehstörungen
- Wachstumsstörung
- absplitternde Nägel
- schlecht heilende Wunden
- Haarausfall
- Haarspliss
- trockene Kopfhaut
- trockene Haut
- Schuppen
- Pickel
- Akne
- Müdigkeit
- Konzentrationsschwäche
- Stimmungsschwankungen
- Depressionen
- Leistungsabfall
In diesen Lebensmitteln steckt viel Zink
- Fleisch
- Fisch
- Rindfleisch
- Leber
- Getreide
- Käse
- Hülsenfrüchte
Zink kann aus tierischer Kost besser verwerten werden als aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Daher sind Veganer meistens unterversorgt und müssen den Zinkhaushalt ausgleichen.
Was passiert bei Zink Überdosierung?
Zink ist absolut lebensnotwendig. Eine ständig überhöhte Zufuhr hat folgen für den Eisenhaushalt und kann zur Anämie führen, sowie Störungen des Fettstoffwechsels und der Immunabwehr. Bemerkbar machen sich auch Übelkeit, Diarrhöe und Magenreizungen.
Brauche ich Zink?
Zink ist ein unverzichtbares Mineral für ein ausgeglichenes Wohlbefinden. Ein positiv denkender und gesunder Mensch, mit kräftigen, vollem Haar, guter Sehkraft und gesunden Finger- und Fußnägel, hat kaum einen Zinkmangel zu befürchten.
Wer diese gesunden Eigenschaften nicht vorweisen kann, sollte seinen Zinkbedarf überdenken und eventuell auf hochwertige Zinkprodukte zurückgreifen.
